Ellen Mamrot Geschäftsleitung Diplomverwaltungswirtin Betreuungsassistentin gem. § 53 c SGB XI Demenzbegleiterin   Tel.: 0151 2658 3453
Detlef Mamrot Fortbildung u. Beratung Psychologischer Berater Burn-Out-Berater Demenzbegleiter  Gitarrenlehrer Tel.: 0172 822 6825
HILFELADEN      Tel.: 0202 496 06196 info@HILFELADEN.net Hauptstraße 163 - 165 42349 Wuppertal - Cronenberg Di./Do. 09:00 - 12:00 Uhr Mi./Fr. 13:00 - 17:00 Uhr
Buslinien Haltestelle Cronenfeld 615 Elberfeld - Remscheid 625 Elberfeld - Cronenberg 633 Küllenhahn - Cronenberg CE 64 / 65 von Kaisergarten
CRONENBERG

Kosten / Kostenübernahme durch die Kassen

Kosten Die Kosten werden nach Zeitaufwand berechnet. Im Einzelfall kann auch ein pauschales Entgelt vereinbart werden, dies trifft insbesondere für Gruppenangebote in unseren Räumlichkeiten zu. Einzelbetreuung Angebote zur Unterstützung im Alltag im Rahmen der Einzelbetreuung werden mit einem Stundensatz von 25 € berechnet, wobei mindestens eine volle Stunde und danach in 15 Min Schritten abgerechnet wird. Findet die Betreuung außerhalb des Hilfeladens statt, wird die Fahrzeit wie folgt berechnet: Bis 15 Minuten: inklusive Danach: ½ der Fahrzeit als Betreuungszeit Die Fahrtkosten werden bei Fahrten mit dem Pkw mit 0,30 € pro gefahrenem Kilometer abgerechnet, bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden die Kosten dafür in Rechnung gestellt (Fahrtkosten werden ggf. von den Pflegekassen übernommen). Gruppenangebote Für Gruppenangebote werden die Kosten als Pauschale berechnet, die Kosten für das jeweilige Angebot entnehmen Sie bitte der Angebotsbeschreibung oder wir teilen Ihnen die Kosten gerne auf Anfrage mit. Kostenübernahme durch die Pflegekassen Bei Vorliegen eines Pflegegrades werden Kosten grundsätzlich von den Pflegekassen übernommen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den folgenden Ausführungen, gerne erläutern wir die Möglichkeiten auch in einem persönlichen Gespräch. Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI Die Finanzierung der Angebote zur Unterstützung im Alltag erfolgt (bis zur unten angegebenen Obergrenze) über den  Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI. Danach steht Pflegebedürftigen in den Pflegegraden 1 bis 5 ein Leistungsbetrag von monatlich 125,00 Euro u.a. für Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45 a SGB XI zur Verfügung. Dieses Angebot wurde durch die Stadt Wuppertal als solches anerkannt. Der Entlastungsbetrag wird zusätzlich zu den sonstigen Leistungen der Pflegeversicherung bei häuslicher Pflege gewährt, er wird also nicht mit den anderen Leistungsansprüchen verrechnet. Der Anspruch entsteht jeweils mit Beginn des Monats. Wird der monatliche Leistungsbetrag nicht oder nicht vollständig in Anspruch genommen, kann der nicht beanspruchte Teil in den Folgemonaten des Kalenderjahres berücksichtigt werden. Wird in einem Kalenderjahr der Leistungsbetrag nicht oder nicht vollständig in Anspruch genommen, wird der nicht beanspruchte Teil auf das folgende Kalenderhalbjahr übertragen. Verwendung der Pflegesachleistung für Angebote zur Unterstützung im Alltag Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 haben gemäß § 36 SGB XI einen Anspruch auf  sog. Pflegesachleistungen. Sofern ein Pflegebedürftiger nicht den vollen Leistungsbetrag der Pflegesachleistung in Anspruch nimmt, kann nach § 45a Abs. 4 SGB XI der nicht verwendete Teil für die Erstattung der Aufwendungen für Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden. Hier spricht man vom sogenannten Umwandlungsanspruch, im Rahmen dessen die Pflegesachleistung für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag in Anspruch genommen werden kann. Die Verwendung der Pflegesachleistung für Angebote zur Unterstützung im Alltag darf im Umfang von bis zu 40 Prozent der monatlichen Pflegesachleistung erfolgen. Hierfür ist bei der Pflegekasse ein Antrag zu stellen. Inanspruchnahme der Verhinderungspflege gemäß § 39 SGB XI für Angebote zur  Entlastung im Alltag Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 können die sog. Verhinderungspflege auch für Angebote  zur Unterstützung im Alltag in Anspruch nehmen. Dieses ist an einige Voraussetzungen gekoppelt. Der Betrag ist vom Pflegegrad abhängig. Gerne bespreche ich mit Ihnen Ihre Finanzierungsmöglichkeiten oder vermittle Sie an eine entsprechende Beratungsstelle. Abrechnung Generell werden die Kosten für Angebote zur Entlastung im Alltag dem Pflegebedürftigen selbst in Rechnung gestellt. Dieser bekommt den Betrag dann max. in Höhe des Entlastungsbetrages  von der Pflegekasse erstattet. Es ist aber auch möglich, dass eine sog. Abtretungserklärung ausgefüllt wird und wir direkt mit der Pflegekasse abrechnen. Selbstverständlich ist es auch möglich das Angebot unabhängig von der Erstattung durch die Pflegekassen in Anspruch zu nehmen und die Kosten persönlich zu übernehmen.